Reparieren statt expandieren!

Der Ausbau der A100 über Neukölln, Treptow, Friedrichshain und Lichtenberg verschlingt Unsummen an Geld, geschätzte 1,8 Milliarden Euro wird der Bau des 17. Abschnitts vom Treptower Park bis zur Storkower Straße kosten. Und was gibt es für das Geld? Mehr Verkehr, mehr Lärm und weniger Lebensqualität für die Anwohner. Studien haben immer wieder gezeigt, dass mehr Straßen zu mehr Verkehr führen. Autobahnen trennen Wohnviertel unwiderbringlich. Das Aktionsbündnis A100 stoppen hat zu den Kosten einen sehr guten Artikel mit Quellenangaben der Bundesregierung veröffentlich, den ihr hier aufrufen könnt.

Die nächsten Brücken bröseln schon

In unserem Kiez kann man gerade live beobachten wozu eine auf Autobahnen ausgerichtete Infrastruktur führen kann – und die nächsten Sanierungsprojekte stehen bereits an. Seien es marode Brücken, kaputte Fahrbahnen oder ganz normale Staus, die A100 wird Wohngebiete nicht entlasten. Viele der derzeit als marode eingestuften Brücken wurden für eine viel geringere Verkehrslast entworfen und müssen jetzt teilweise die zehnfache Menge an Verkehr ertragen. Autobahnen ziehen Autos an.

Ausbau stoppen – Mittel umwidmen

Wir fordern deshalb den Ausbau der A100 zu stoppen und die dafür vorgesehenen Mittel für Lärmschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel die Deckelung und Begrünung von Teilstücken, entlang der bereits bestehenden A100, zu verwenden. Mehr Infos zum Thema A100 Ausbau findet ihr beim Aktionsbündnis A100 stoppen.

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